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29.11.2016 > Onlinemeldung

Neugeborenes Leben retten durch Pulsoxymetrie

Patientenvertretung setzt sich erfolgreich für Einführung des Screenings ein
Quelle: 
LoloStock - fotolia.com
  • Sinnvolle Früherkennungsmaßnahmen müssen von der GKV erstattet werden.
  • vzbv unterstützt im Rahmen der Patientenvertretung die Einführung des Pulsoxymetriescreenings.
  • Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) stimmt Antrag der Patientenvertretung zu.

Ein einfaches und schmerfreies Verfahren, das große Auswirkungen hat: Durch Befestigung eines Clips am Finger eines  Neugeborenen kann die Haut durchleuchtet und damit der Sauerstoffgehalt im Blut festgestellt werden. So kann mit einem Pulsoxymetriescreening ein kritischer Herzfehler bereits direkt nach der Geburt diagnostiziert und eine Behandlung in die Wege geleitet werden.

Die Patientenvertretung, deren Mitglied der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ist, hat einen Bewertungsantrag zur Kostenübernahme im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gestellt. Der G-BA hat diesem Antrag zugestimmt.

Damit kann ein Verfahren zur medizinischen Erstversorgung von Neugeborenen eingeführt werden, das jedes Jahr viele Leben retten kann.

Die Patientenvertretung im G-BA

Die Patientenvertretung im G-BA besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der vier maßgeblichen Patientenorganisationen entsprechend der Patientenbeteiligungsverordnung: Deutscher Behindertenrat, Bundesarbeitsgemeinschaft PatientInnenstellen und -initiativen, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. und vzbv. Die Patientenvertretung im G-BA kann mitberaten und Anträge stellen, hat aber kein Stimmrecht.

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Früherkennung entdeckt lebensbedrohliche Herzfehler bei Neugeborenen | Presseerklärung zur Sitzung des G-BA | 24. November 2016

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