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09.07.2015 > Onlinemeldung

Danone gibt Unterlassungserklärung für „Volvic Apfel“ ab

Werbung mit Apfel auf der Verpackung
Quelle: 
vzbv

Die Danone Waters Deutschland GmbH hat sich nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) verpflichtet, für das Produkt „Volvic Apfel“ nicht mehr wie oben abgebildet auf der Verpackung zu werben. Zudem verpflichtete sich das Unternehmen im Zutatenverzeichnis nicht mehr den Begriff „Apfelaroma“ zu verwenden.

Das Unternehmen bewarb das Produkt mit der Bezeichnung „Volvic Apfel“. Auf der Vorderseite der Verpackung war ein Apfel abgebildet und im Zutatenverzeichnis wurde „Apfelaroma“ genannt. Tatsächlich enthielt das Produkt weder Bestandteile vom Apfel noch natürliche Aromen oder Aromen, die aus der Apfelfrucht gewonnen worden waren.

Nach Auffassung des vzbv war durch die Bewerbung der Frucht in Wort und Bild sowie durch die grüne Gestaltung des Etiketts der Eindruck erweckt worden, im Produkt sei etwas aus der Apfelfrucht enthalten. Die Angabe „Apfelaroma“ entsprach nach Ansicht des vzbv auch nicht der EU-Aromenverordnung, da das Produkt keine Aromastoffe enthielt, die aus dem Apfel gewonnen worden waren.

Unterlassungserklärung

Nachdem die Klage des vzbv noch vom Landgericht Frankfurt am Main mit Urteil vom 30.04.2014 abgewiesen worden war, gab das Unternehmen Danone nun vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. Das Gericht hatte zuvor in der mündlichen Verhandlung zum Ausdruck gebracht, dass es der Auffassung des vzbv folgen werde.

Freiwillig übernahm das Unternehmen sämtliche Kosten des Verfahrens.

Erst vor wenigen Wochen hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Lebensmittel durch Etikettierung und Bewerbung nicht den Eindruck erwecken dürfen, dass eine bestimmte Zutat enthalten ist, obwohl diese nicht vorhanden ist und sich das allein aus dem Zutatenverzeichnis ergibt.

Beschluss Oberlandesgericht Frankfurt am Main; 18.06.2015; Az.:6 U 95/14

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Danone Waters GmbH "Volvic Apfel" | Beschluss des OLG Frankfurt vom 18.06.2015

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