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Foto: Herschelmann
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1955 in Speicher in der Eifel geboren, studierte Gerd Billen von 1973 bis 1979 Sozial- und Ernährungswissenschaften sowie Haushaltswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Beruflich war er zunächst freier Journalist und Pressesprecher im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). 1985 gehörte er zu den Gründern der Verbraucher Initiative e.V. und war deren Bundesvorsitzender. Gerd Billen machte sich unter anderem als Anwalt tausender Holzschutzmittelgeschädigter einen Namen. Weitere wichtige Themen waren die Förderung des fairen Handels und gesunde Lebensmittel. Er war erster Bundesvorsitzender des Neuland-Programms für Fleisch aus artgerechter Haltung. Billen hat zahlreiche Bücher und Artikel zu ökologischen und Umweltthemen geschrieben.
Von 1993 bis 2005 war Gerd Billen Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbundes Deutschland NABU e.V. Lange Jahre war er Mitglied und Vorsitzender der Jury Umweltzeichen. Vom NABU wechselte er 2005 in die Otto Group als Leiter des Bereiches Umwelt- und Gesellschaftspolitik und baute maßgeblich das Projekt "Cotton made in Africa" auf.
Gerd Billen ist unter anderem Mitglied im Council von Consumers International (CI), der Deutschen UNESCO Kommission (DUK) und im Beirat der Deutschen Energieagentur (dena). Er arbeitet im Nationalkomittee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014" mit und ist Mitglied im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA). Außerdem beteiligt er sich an der Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter" - eine Kooperation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
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