Themen

Allgemeine Verbraucherfragen Bauen & Wohnen Europäische Verbraucherpolitik Geld & Versicherungen Gesundheit & Ernährung Handel & Wettbewerb Produktsicherheit & Normung Reise & Verkehr Telekommunikation & Medien Umwelt & Energie Verbraucherrecht VerbraucherrechtAktuellUrteilePressemitteilungenDokumenteLinkliste

Organisation

Wir über uns Stiftung Kontakt Impressum

Presse

Pressemitteilungen Pressekontakt Fotoarchiv

Service

Ratgeber-Shop Themen-Webseiten Newsletter Links Verbandszeitschrift vpk Verbraucherforschung aktuell Verbraucherberatung Produkttests

Adresse

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv

Markgrafenstraße 66
10969 Berlin
(Besuchereingang: Rudi-Dutschke-Straße 17)

info@vzbv.de

Beachten Sie, dass der vzbv KEINE Beratung anbietet.
Bitte wenden Sie sich an die Verbraucherzentralen.

Wegbeschreibung

Kontakt

Christian Fronczak
Pressesprecher vzbv
presse@vzbv.de

Anja Dewitz
Referentin Verkehr, Nachhaltigkeit
dewitz@vzbv.de

Externer Kontakt:

Karl-Peter Naumann - Tel. 0172 / 267 37 84
eMail: k.naumann@pro-bahn.de
Bundesvorsitzender Fahrgastverband PRO BAHN

Links

Weitere Links zum Thema:

Fahrgastverband PRO BAHN

Pressemitteilungen

Bahn: Ein Fall von fahrlässiger Körperverletzung?

vzbv und Pro Bahn fordern konsequente Aufarbeitung - vzbv prüft Strafanzeige

15.07.2010 - Nach Ansicht des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) und des Fahrgastverbandes Pro Bahn könnten die defekten Klimaanlagen bei der Deutschen Bahn ein Fall von "fahrlässiger Körperverletzung" sein. Wenn Meldungen stimmen, wonach die Klimaanlagen der ICEs nur bis 32 Grad ausgelegt sind und die Bahn dies wusste, ist dies ein Skandal und gegebenenfalls ein strafrechtlicher Tatbestand. Der vzbv prüft die Möglichkeit einer Strafanzeige gegen die Deutsche Bahn.

Demnach hätte die Bahn in den zurückliegenden Tagen ihre Kunden sehenden Auges in Gefahr gebracht und keine ausreichenden Vorsorgemaßnahmen getroffen. "Der Fall muss konsequent aufgearbeitet, Ursachen geklärt werden", fordert vzbv-Vorstand Gerd Billen. Die Bahn hätte die Kunden aktiv im Vorfeld warnen müssen, statt deren Gesundheit verantwortungslos aufs Spiel zu setzen. Billen: "Wenn die Klimaanlagen wirklich nur bis zu einer gewissen Temperatur ausgelegt sind und darüber nicht informiert wurde, ist dies ein Beleg, wie sehr die Bahn auf dem Zahnfleisch fährt und auf Profit getrimmt ist."

Pro Bahn und vzbv fordern von der Politik, allen voran von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, die Bahn in puncto Sicherheit und Qualität wieder aufs Gleis zu bringen. Vor diesem Hintergrund gehörten auch die Investitionen der Bahn als auch die abzuführenden Gewinne auf den Prüfstand.

Medienberichten zu Folge seien Zugchefs und Zugbegleiter zudem angewiesen worden, "bei zu erwartenden Außentemperaturen von mehr als 32 Grad bereits vorausschauend die Sollwertgeber für Raumtemperatur in Stellung 'warm' gestellt werden müssen." "Das ist ‘Ohne Worte‘ ", sagt Karl-Peter Naumann, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN e.V. "In vielen Punkten ist die Bahn nach wie vor ein regelfreier Raum. Es wird endlich Zeit, dass die Funktion von Klimaanlagen, aber auch die Funktionstüchtigkeit von Toiletten nach klaren Vorgaben sichergestellt wird."

Seite drucken Seite per eMail versenden