Themen

Allgemeine Verbraucherfragen Bauen & Wohnen Europäische Verbraucherpolitik Geld & Versicherungen Gesundheit & Ernährung Handel & Wettbewerb Produktsicherheit & Normung Reise & Verkehr Telekommunikation & Medien Umwelt & Energie Verbraucherrecht

Organisation

Wir über uns Kontakt Impressum

Presse

Pressemitteilungen Pressekontakt Fotoarchiv

Service

Ratgeber-Shop Themen-Webseiten Newsletter Links vpk Verbraucherforschung aktuell Verbraucherberatung Produkttests

Adresse

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv

Markgrafenstraße 66
10969 Berlin
(Besuchereingang: Rudi-Dutschke-Straße 17)

info@vzbv.de

Beachten Sie, dass der vzbv KEINE Beratung anbietet.
Bitte wenden Sie sich an die Verbraucherzentralen.

Wegbeschreibung

Ansprechpartner

Carola Elbrecht
Projektleiterin "Verbraucherrechte in der digitalen Welt"
surfer-haben-rechte@vzbv.de

Steffen Küßner
Pressereferent
kuessner@vzbv.de

Dokumenten-Download

Hier können Sie wichtige Dokumente downloaden:

Forderungskatalog Soziale Netzwerke November 2009

Links

Weitere Links zum Thema:

www.surfer-haben-rechte.de

Website Verbraucherministerium

Podcasts & O-Töne

Elbrecht O-Ton 1 Abmahnungen Soziale Netzwerke 1:09 min ( 1.67 MByte)
Elbrecht O-Ton 2 Anbieter ändern Klauseln 1:26 min ( 2.08 MByte)
Elbrecht O-Ton 3 Unzulässige Klauseln von Sozialen Netzwerken 1:04 min ( 1.56 MByte)

Podcasts & O-Töne

IGW 2010: Abspecken für Klima und Gesundheit Alle Audio-Podcasts Musiktaxi für Hörfunk-Interviews

TV + Radio

Aktuelle Tipps Verbrauchersendungen

Termine

15. März
Einladung zum Foto-Termin: Weg mit dem Finanzschrott!
15. März
Weltverbrauchertag 2010
18. März
Mehr Verbraucherschutz bei Finanzdienstleistungen
24. März
Forum Integration und Stadtentwicklung
Aktuelle Verfahren
Abofallen und Abzocke im Internet

PRESSEMITTEILUNGEN

Mehr Verbraucher- und Datenschutz in Sozialen Netzwerken

Abmahnungen des vzbv erfolgreich: Anbieter wollen beanstandete Klauseln nicht mehr verwenden

Surfer haben Rechte Logo12.11.2009 - Datenschutz- und Vertragsregeln Sozialer Netzwerke werden verbraucherfreundlicher. Die Anbieter Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und StudiVZ verpflichteten sich in Unterlassungserklärungen, bestimmte Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen nicht mehr zu verwenden. So verzichten Anbieter etwa künftig darauf, von Nutzern eingestellte Inhalte nach ihrem Belieben zu verwenden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte die sechs führenden Betreiber wegen zahlreicher Klauseln abgemahnt. "Wir werden den Anbietern auf die Finger schauen, wie sie ihre Verpflichtungen umsetzen", so Vorstand Gerd Billen.

In der Kritik standen Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen, die Nutzer benachteiligen und den Betreibern weitgehende Rechte einräumen. Gegenstand der Verfahren waren insbesondere Regelungen zur umfassenden Datennutzung und Datenverarbeitung. Diese erfolgen oft ohne Einwilligung des Nutzers und weit über den eigentlichen Zweck hinaus. Dies soll in Zukunft anders werden. Die zugesagten Änderungen müssen die Anbieter bis spätestens Januar 2010 umsetzen. "Wir begrüßen, dass die Betreiber der Sozialen Netzwerke sich kooperativ gezeigt haben", so Carola Elbrecht, Leiterin des Projekts "Verbraucherrechte in der digitalen Welt".

Freiwillig für mehr Verbraucherschutz
Für den Verbraucherzentrale Bundesverband ist indes klar: Alle Betreiber Sozialer Netzwerke müssen deutlich mehr für die Nutzer und den Datenschutz tun, als rechtlich vorgeschrieben ist. "Man muss nicht immer auf Gesetze warten. Vertrauen bei den Nutzern schafft, wer freiwillig für mehr Verbraucherschutz eintritt", erklärt Billen. Was aus Nutzersicht zu tun ist, hat der Verbraucherzentrale Bundesverband in einem Positionspapier zusammengefasst. Es zeigt an konkreten Punkten auf, wo Nachbesserungsbedarf besteht. So sollten die Anbieter beispielsweise für restriktive Profil-Voreinstellungen sorgen, um neue Nutzer besser zu schützen. Denn wer sich auf den Plattformen noch nicht auskennt, überblickt häufig nicht, wer welche Informationen einsehen kann. Zudem sollten die Betreiber bei technischen Neuerungen die Auswirkungen auf Daten- und Verbraucherschutz stets mitprüfen.

Projekt Verbraucherrechte in der digitalen Welt - www.surfer-haben-rechte.de
Die Verfahren hat der vzbv im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) finanziell geförderten Projekts "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" durchgeführt. Über dessen Internetseite www.surfer-haben-rechte.de gehen regelmäßig Hinweise von unzufriedenen Nutzern im Zusammenhang mit Internetangeboten unterschiedlichster Art ein. "Wir werden noch weitere Internetangebote überprüfen um die Internetnutzer vor Benachteiligung und unlauterem Geschäftsgebaren zu schützen", kündigt Billen an.

Sendefähige O-Töne finden Sie in der rechten Navigation oder hier.

Hier finden Sie den Forderungskatalog des vzbv an die Anbieter Sozialer Netzwerke - oder rechts im Dokumentendownload.

Seite drucken Seite per eMail versenden