Themen

Allgemeine Verbraucherfragen Bauen & Wohnen Europäische Verbraucherpolitik Geld & Versicherungen Gesundheit & Ernährung Handel & Wettbewerb Produktsicherheit & Normung Reise & Verkehr Telekommunikation & Medien Umwelt & Energie Verbraucherrecht

Organisation

Wir über uns Stiftung Kontakt Impressum

Presse

Pressemitteilungen Pressekontakt Fotoarchiv

Service

Ratgeber-Shop Themen-Webseiten Newsletter Links Verbandszeitschrift vpk Verbraucherforschung aktuell Verbraucherberatung Produkttests

Adresse

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. - vzbv

Markgrafenstraße 66
10969 Berlin
(Besuchereingang: Rudi-Dutschke-Straße 17)

info@vzbv.de

Beachten Sie, dass der vzbv KEINE Beratung anbietet.
Bitte wenden Sie sich an die Verbraucherzentralen.

Wegbeschreibung

Kontakt

Christian Fronczak
Pressesprecher vzbv
presse@vzbv.de

Falk Lüke
Projekt "Verbraucherrechte in der digitalen Welt"
surfer-haben-rechte@vzbv.de

Links

Weitere Links zum Thema:

Website surfer-haben-rechte.de

Website netzpolitik.org

Podcasts & O-Töne

Verbraucherschutzindex 2010 - Audiobeitrag Alle Audio-Podcasts Musiktaxi für Hörfunk-Interviews

TV + Radio

Aktuelle Tipps Verbrauchersendungen

Termine

5. August
Tschüss Glühbirne - Willkommen Energiesparlampe?
8. September
Wiederverkaufskultur im Internet
1960 - 2010
50 Jahre Consumers International
Bundesweite Radshow
Dein Rad zählt!
Erfahrungen mit dem neuen Auskunftsrecht
Unsere Umfrage zum Scoring
Verbraucherschutz in die Finanzaufsicht
Schreiben Sie dem Bundesfinanzminister
Aktuelle Verfahren
Abofallen und Abzocke im Internet

PRESSEMITTEILUNGEN

Datensätze aus SchülerVZ zugespielt

Auch Daten geschützter Profile betroffen - Berliner Datenschutzbeauftragter eingeschaltet

Surfer haben Rechte Logo28.10.2009 - Dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) wurde eine größere Anzahl Datensätze übergeben. Eine erste Sichtung und Überprüfung ergab, dass es sich dabei um über 100.000 Datensätze aus dem Netzwerk SchülerVZ handelt. Besonders brisant: Enthalten sind sensible personenbezogene Daten auch von solchen Teilnehmern, die ihre Daten in dem Netzwerk nur für Freunde sichtbar eingestellt haben. Eine nicht näher bekannte Person hatte dem Internetblog netzpolitik.org die Datensätze zukommen lassen. Diese Daten wurden an den vzbv weitergereicht.

Bislang gaben die Betreiber an, private Daten, die nur für Freunde sichtbar sind, seien vor dem Zugriff unbefugter Dritter sicher. Der vzbv hat den zuständigen Berliner Datenschutzbeauftragten in Kenntnis gesetzt und ihm die Datensätze sowie ein ebenfalls zugegangenes Programm, mit dem diese Daten angeblich erhoben wurden, zur weiteren Prüfung übergeben.

Lücken bei allen drei Plattformen der VZ-Netzwerke-Gruppe
Zusammen mit den Daten ging eine Nachricht beim vzbv ein, in dem der mutmaßliche Datenerheber betont, dass ihm nicht an einer Veröffentlichung der Daten gelegen sei. Vielmehr sei sein Anliegen über mangelnde technische Sicherheitsvorkehrungen und die grundsätzliche Unsicherheit von Daten in Sozialen Netzwerken aufzuklären. Zudem seien die Lücken bei allen drei Plattformen der VZ-Netzwerke-Gruppe identisch. Neben Geburtsdaten seien auch sensible Daten wie die politische Einstellung betroffen.

Anbieter Sozialer Netzwerke müssen mehr für den Schutz der Daten tun
Der vzbv fordert die Anbieter Sozialer Netzwerke auf, mehr für den Schutz der Daten ihrer Kunden zu tun. "Statt zu versprechen, dass ihre Daten gut aufgehoben sind, müssen die Anbieter die technisch höchste Sicherheit bieten - wenn nötig auch zu Lasten des Nutzerkomforts", appelliert Vorstand Gerd Billen. Zudem sollten die Betreiber die potentiellen Risiken klar benennen, die mit einer Veröffentlichung privater Daten im Netz verbunden sind. Nur so könnten die Nutzer - im Falle von SchülerVZ Schüler und deren Eltern - abwägen, wie freizügig sie ihre persönlichen Daten kommunizieren.

Verbraucher können sich im vzbv-Angebot www.surfer-haben-rechte.de unter anderem über Soziale Netzwerke und Datenschutz informieren.

Seite drucken Seite per eMail versenden