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Schrottimmobilien und Erwebwerbermodelle

21.02.2004 - vzbv

Redebeiträge auf der Veranstaltung mit Geschädigten von strukturvertriebenen Immobilienanlagen in Göttingen am 21. Februar 2004 - Folgen und Folgerungen für einen wirksamen Verbraucherschutz

Einführung

Seit den 90er Jahren wurden, wie wir heutzutage wissen, hunderttausenden Verbrauchern Angebote von Vermittlern gemacht. Als Paket angeboten wurde:

  • der Erwerb einer Immobilie, z.B. einer Eigentumswohnung, oder


  • der Erwerb eines Anteils an einem geschlossenen Immobilienfonds, z.B. über eine Wohnanlage, und


  • ein Darlehen einer Bank bzw. Bausparkasse, die diesen Erwerb nebst aller Vertragskosten und Provisionen zu 100 % finanziert.


  • Die Idee, die den Verbrauchern vorgegaukelt wurde:


  • Was die Verbraucher motiviert hat:

  • Was verschwiegen wurde:

  • Was folgte:

  • Verbraucher scheinen rechtlich im Kreditvertrag gefangen zu sein und zu Dauerschuldnern für etwas zu werden, was sie tatsächlich nicht erlangt haben, nämlich eine zumindest zu Beginn entsprechend werthaltige Immobilie. Das unterscheidet sie von Verbrauchern, die lediglich über die Entwicklung ihrer Geldanlage enttäuscht wurden. Sie wurden nicht "nur" enttäuscht, sondern auch faktisch "getäuscht".

    Dokumenten-Download

    Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Hintergrundpapieren (im Dokumenten-Download als pdf-Dateien, s. Kasten oben rechts):

    Pressemitteilung

    Beachten Sie bitte auch unsere Pressemitteilung zu der Veranstaltung vom 21.02.2004 im Pressebereich
    Link zur Pressemitteilung

    Tagesordnung Veranstaltung

    "Verbraucherschutz bei strukturvermittelten Immobilienfinanzierungen" - aktuelle Rechtsprechung, juristische Tendenzen und politische Forderungen

    Veranstaltung mit Geschädigten von strukturvertriebenen Immobilienanlagen am 21. Februar 2004 in Göttingen

    1. Begrüßung / Einführung

    2. Frank-Christian Pauli, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
      Erwerbermodelle - Folgen und Folgerungen für einen wirksamen Verbraucherschutz - auch für Betroffene

    3. Prof. Dr. Hermann J. Liebel, Universität Bamberg
      Psychologie von Betrugsopfern und die Ideologie der Selbstverantwortlichkeit

    4. Prof. Dr. jur. Karl-Joachim Schmelz, FH Darmstadt
      Kritik der BGH-Rechtsprechung

    5. Professor Dr. jur. Dr. h. c. mult. Erwin Deutsch, Universität Göttingen
      Zwingende Vorgaben des Europäischen Rechts zum Schutz der Verbraucher

    6. Robert D. Rachlin , Burlington, Vermont (USA)
      Unterschiede im Beweisrecht beim Kapitalanlagenprozess nach dt. und us-amerikanischen Recht

    7. Bundesinnenminister a.D. Gerhart R. Baum:
      Politische Dimension des unzureichenden Verbraucherschutzes

    8. Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
      Fazit und Schlusskommunique

    Moderation: Prof. Dr. Edda Müller, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband

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