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28.03.2017 > Dokument

Daten und Fakten zu produktergänzenden Versicherungen

Brille, Handy und Co. - kleine Versicherungen regulieren
Quelle: 
Herrndorff - fotolia.com

Ob Handy, Brille oder Urlaubsreise: Beim Kauf von Alltagsgegenständen und Dienstleistungen werden häufig zusätzliche Versicherungen angeboten. Diese sollen vor Risiken wie Diebstahl, Schäden, Defekten oder Ausfall schützen. Verbraucherinnen und Verbraucher wissen häufig nicht, was sie unterschreiben und sind im Schadensfall mitunter enttäuscht über geringe Leistungen.

Die EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie (2016/97/EU) vom Februar 2016 gibt einheitliche Rahmenbedingungen für den Versicherungsvertrieb vor. Aber: Die genannten produktergänzenden Versicherungen mit einer Jahresprämie unter 600 Euro werden von der Richtlinie nicht erfasst. Der Vertrieb von produktergänzenden Versicherungen ist daher nur unzureichend geregelt: Versicherungsunternehmen können Vermittler einsetzen, die für den Verkauf von Versicherungen keine offizielle Zulassung vorweisen müssen – etwa der Verkäufer im Handyladen, der gleich noch die Versicherung mitverkauft. Oft fehlt diesem die Qualifikation, um Kunden umfassend zu beraten. Zudem werden sie vielfach mit hohen Provisionen für ihre Abschlüsse bezahlt.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, dass auch beim Vertrieb von produktergänzenden Versicherungen grundlegende Anforderungen zum Schutz der Verbraucher berücksichtigt werden: Sachkunde der Vermittler, Pflicht zur Beratung, Haftung durch das Versicherungsunternehmen. Die wichtigsten Hintergründe und Forderungen hat der vzbv in einem Faktenblatt zusammengefasst.

 

Downloads

Brille, Handy und Co. - kleine Versicherungen regulieren | Faktenblatt des vzbv | März 2017

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