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Urteile

20 Einträge
02.11.2010

Fluggesellschaft muss für jeden per E-Mail erreichbar sein

LG Berlin vom 2.11.2010 (15 O 41/10)
Eine Fluggesellschaft muss auf ihrer Internetseite eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme angeben, die einfach auffindbar ist und von jedem genutzt werden kann. Sie darf die Nutzung der E-Mail-Adresse nicht von der Teilnahme an einem Kundenbindungsprogramm abhängig machen.
20.05.2010

Unzulässige Kreditkartengebühr von Ryanair

BGH vom 20. Mai 2010 (Xa ZR 68/09)
Eine Fluggesellschaft darf für die Buchung im Internet nur dann eine Kreditkartengebühr verlangen, wenn sie auch ein etabliertes kostenfreies Zahlverfahren anbietet. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen Ryanair entschieden.
06.05.2010

Germanwings muss schikanöse Erstattungsanträge zurücknehmen

LG Köln vom 6.05.2010 (Az. 31 O 76/10)
Der Billigflieger Germanwings darf Kunden nicht mit aufgeblähten Antragsformularen und Gebühren davor abschrecken, eine Erstattung von Steuern und Flughafengebühren zu fordern. Das hat das Landgericht Köln nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Fluggesellschaft entschieden.
29.04.2010

Flugticket bleibt grundsätzlich gültig, wenn Reisende eine Teilstrecke nicht antreten

BGH vom 29. 04.2010 (Xa ZR 5/09 und Xa ZR 101/09)
Eine Fluggesellschaft darf Reisende grundsätzlich nicht vom Rück- oder Weiterflug ausschließen, wenn sie den Hinflug oder eine Teilstrecke nicht antreten. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen British Airways und die Deutsche Lufthansa entschieden.
03.02.2010

Reisevermittler müssen Buchungsgebühr immer in den Flugpreis einrechnen

LG Düsseldorf vom 3.02.2010 (12 O 173/09)
Reisevermittler müssen Buchungsgebühren immer in den Endpreis der angebotenen Flüge einrechnen. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden, nachdem der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen den Vermittler eDreams geklagt hatte.
26.08.2009

Fluggesellschaft muss bei Onlinebuchung immer den Endpreis angeben

LG Berlin vom 26.08.2009 (96 O 26/09)
Eine Fluggesellschaft muss den Ticketpreis immer als Endpreis einschließlich Gebühren und Steuern angeben. Es reicht nicht, wenn sie den Kunden erst während des Buchungsvorgangs im Internet über den tatsächlichen Flugpreis informiert.
15.05.2009

Fluggesellschaft muss Kunden vor der Stornierung eines gebuchten Flugs warnen

LG Dortmund vom 15.05.2009 (8 O 400/08) - rechtskräftig
Eine Fluggesellschaft darf einen gebuchten Flug nicht ohne Vorwarnung stornieren, wenn die Zahlung per Kreditkarte oder Lastschrift nicht geklappt hat oder der Kunde die Zahlungsfrist nicht eingehalten hat. Solche Vertragsklauseln sind unzulässig, entschied das Landgericht Dortmund nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen Germanwings.
14.02.2008

Flugpreis muss Treibstoffzuschläge und Servicegebühren enthalten

Urteil des OLG Frankfurt/Main vom 14.02.2008 (14 O 564/06)
Eine Fluggesellschaft (hier Condor) darf nicht mit günstigen Flugpreisen werben, wenn weitere Kosten wie ein Treibstoffzuschlag und eine Service-Gebühr hinzukommen.
13.02.2008

Reiseveranstalter darf Haftung nicht übermäßig einschränken

Urteil des LG Düsseldorf vom 13.02.2008 (12 O 347/07) - rechtskräftig -
Das Landgericht Düsseldorf hat eine Reihe von Klauseln in den Geschäftsbedingungen der alltours Flugreisen GmbH für unzulässig erklärt. Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband, der Regelungen über ein eingeschränkte Haftung des Reiseveranstalters moniert hatte.
04.04.2001

Fehlende Endpreisangaben bei Werbung für Flugreisen: LTU Lufttransport-Unternehmen GmbH

Urteil des LG Düsseldorf vom 04.04.2001 (12 O 328/00)
Zusätzlich anfallende Auslandssteuern und Gebühren müssen in den Flugpreis einbezogen werden.
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