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Urteile
Widerrufsrecht besteht auch bei Online-Kursen
Unzulässiger Haftungsausschluss in Geschäftsbedingungen der Deutschen Post
LG Köln vom 23.01.2013 (26 O 88/12)
Die Deutsche Post darf die Haftung für durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verschuldete Schäden nicht ausschließen. Das gilt auch dann, wenn die Sendung Güter enthält, die laut Post-Bedingungen nicht versendet werden dürfen.
Sparkasse darf keinen Erbschein verlangen
OLG Hamm vom 1.10.2012 (I-31 U 55/12), nicht rechtskräftig
Ein Kreditinstitut darf vom Erben eines verstorbenen Kunden nicht verlangen, dass er seine Erbberechtigung mit einem Erbschein nachweist. Der Erbe muss die Möglichkeit haben, den Nachweis auch durch andere geeignete Dokumente zu erbringen.
Unzulässige Haftungsbegrenzung von Textilreinigungen
OLG Köln vom 10.08.2012 (6 U 54/12)
Eine Reinigung darf die Haftung für durch leichte Fahrlässigkeit beschädigte Kleidungsstücke nicht auf das 15-fache des Reinigungspreises beschränken. Das hat das Oberlandesgericht Köln nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen den Deutschen Texilreinigungsverband entschieden. Unzulässig ist auch die vom Verband empfohlene Klausel, nach der eine Reinigung maximal den Zweitwert ersetzt, wenn die Kleidung wegen grober Fahrlässigkeit ruiniert wurde.
Unzulässige Nutzungsbeschränkung in den Geschäftsbedingungen von iTunes
KG Berlin vom 22.09.2011 (23 U 178/09)
Das Kammergericht Berlin hat eine Klausel in den Geschäftsbedingungen der Apple-Tochter iTunes für unwirksam erklärt, nach der Käufer von Musikdateien allen Nutzungsbeschränkungen unterliegen, die gesetzlich zulässig sind.
E.ON Hanse muss Strompreiserhöhung erstatten
Das Landgericht Itzehohe hat E.ON Hanse dazu verurteilt, seinen Kunden Stromzahlungen aus den Jahren 2006 bis 2008 zu erstatten. Damit setzten sich die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vor Gericht durch. Sie hatten für 60 "ThermoStrom"-Kunden Klage gegen den Energiekonzern erhoben
Internetfallen: Preise müssen deutlich erkennbar sein
Internetanbieter müssen auf ihrer Webseite klar und eindeutig die Preise der angebotenen Dienstleistungen angeben. Das gilt besonders dann, wenn es sich um Leistungen handelt, die im Netz üblicherweise kostenlos angeboten werden.
Keine Benachrichtigungsgebühr bei ungedeckter Lastschrift
LG Leipzig vom 6.12.2010 (8 O 1140/10)
Eine Bank darf vom Kunden keine Gebühr verlangen, wenn sie ihn darüber informiert, dass sie die Einlösung einer Lastschrift von seinem Konto aus berechtigten Gründen ablehnt.
Strompreis darf nicht an Preiserhöhungen des Grundversorgers gekoppelt werden
Stromversorger dürfen Preiserhöhungen nicht an Preiserhöhungen des örtlichen Grundversorgers koppeln. Das hat das Landgericht München I nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen den Stromversorger Energy2day entschieden.
Unzulässige Haftungsklausel für Paketversand der Deutschen Post
Die Deutsche Post darf in ihren Geschäftsbedingungen nicht ausschließen, dass ein Kunde per E-Mail oder Fax reklamiert, wenn ein Paket beschädigt wird oder den Empfänger nicht erreicht. Die Bedingungen dürfen außerdem keine missverständlichen Angaben über die Frist enthalten, in der ein Kunde den Schaden anzeigen muss.
Unsere Verfahren in der Übersicht
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Verfahren des vzbv zu Abofallen im Internet
(PDF, 412,19 KB)
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Liste der Verfahren wegen unerlaubter Telefonwerbung
(PDF, 25,64 KB)
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Liste der Abmahnungen von Fluggesellschaften
(PDF, 161,45 KB)
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Liste aller Verfahren der Abmahnaktion 2008 gegen Mobilfunkanbieter
(PDF, 70,32 KB)
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Liste der AGB-Verfahren
(XLS, 294,00 KB)
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Rechtliche Hinweise zu Unterlassungsurteilen des vzbv
(PDF, 29,38 KB)
Ratgeber zum Thema
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Meine Immobilie verkaufen, verschenken oder vererben
2. Auflage 2012, 192 Seiten -
Meine Rechte als Nachbar
4. Auflage 2011, 240 Seiten -
Was ich als Erbe wissen muss
1. Auflage 2010, 192 Seiten -
Vorsicht: Abzocke!
2. Auflage 2010, 112 Seiten
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