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13.02.2013

Richtlinie für Wohnimmobiliendarlehen - Verbraucher müssen ausnahmslos geschützt werden

Die EU-Institutionen in Brüssel diskutieren zur Zeit im Trilogverfahren, wie Immobiliendarlehen in der EU in Zukunft reguliert werden. Noch gibt es Möglichkeiten, die Interessen der Verbraucher besser zu berücksichtigen. Nach Ansicht des vzbv muss die Richtlinie dringend nachgebessert werden.

27.11.2012

Reform des Verbraucherinsolvenzverfahrens bleibt hinter eigenen Ansprüchen zurück

Das Bundeskabinett hat dem Bundestag seinen Entwurf zur Reform des Verbraucherinsolvenzverfahrens zugeleitet. Trotz wichtiger Regelungsvorschläge bleibt der Entwurf hinter den ursprünglichen Ansprüchen zurück: Die außergerichtliche Einigung wird geschwächt. Bei der angestrebten Verfahrensverkürzung bleiben Schuldner mit geringem Einkommen außen vor. Zudem wird die Finanzierung der öffentlichen Schuldnerberatung massiv gefährdet.

21.09.2012

Reform des Verbraucherinsolvenz mit Schwachstellen

Heute berät der Bundestag über den Gesetzesentwurf für eine Reform des Verbraucherinsolvenzverfahrens. Dessen Absicht war es, die außergerichtliche Einigung zwischen dem Schuldner und seinen Gläubigern zu stärken. Nach den vorgesehenen Änderungen wäre das Gegenteil der Fall.

16.03.2012

Reform der Verbraucherinsolvenz 2012

Der vzbv fordert eine generelle Verkürzung des Insolvenzverfahrens für alle Schuldner. Damit wird ein Neuanfang erleichtert. Damit Schuldner erst gar nicht das Insolvenzverfahren in Anspruch nehmen müssen, soll das außergerichtliche Einigungsverfahren ausgebaut werden.

12.04.2011

Kreditverträge zur Finanzierung von Wohnimmobilien: Kurzbewertung der EU-Richtlinie

Ende März 2011 hat die Europäische Kommission den Vorschlag für eine Richtlinie über Wohnimmobilienkreditverträge veröffentlicht. Ähnlich der Verbraucherkreditrichtlinie sollen Verbraucher besser Konditionen vergleichen können und über Risiken informiert werden. Der Entwurf bedarf erheblicher Überarbeitung.

29.10.2008

Reformdebatte über den Kontopfändungsschutz

Kontopfändungsschutz: Reform ist notwendig - vzbv legt Positionspapier vor. Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, die Chance auf eine Vereinfachung und Verbesserung des Kontopfändungsschutzes zu ergreifen und das Gesetzgebungsverfahren voranzubringen.
22.10.2008

Die Internetversteigerung in der Zwangsvollstreckung bietet Vorteile - ihre Risiken gilt es zu beseitigen

Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zum Referentenentwurf für ein Gesetz über die Internetversteigerung in der Zwangsvollstreckung. Der Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt den vorliegenden Referentenentwurf, da er sowohl für Gläubiger als auch für Schuldner Vorteile bringt. Um die Risiken möglichst gering zu halten, appelliert der vzbv an die Bundesregierung, ein bundesweit einheitliches Schutzniveau der Internetversteigerung zu gewährleisten.
23.09.2008

Augenmaß bei der Vollstreckung - ohne Schuldnerschutz gehen auch die Gläubiger leer aus

Mit dem Grünbuch will die EU die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten erleichtern. Dieses Ziel unterstützt der vzbv grundsätzlich, da zu spät oder gar nicht geleistete Zahlungen die Interessen der Unternehmer und auch die der Verbraucher gefährden. Dadurch kann es zu Preiserhöhungen kommen oder zur Inanspruchnahme von Inkassounternehmen. Auch Verbraucher haben ein legitimes Interesse daran, dass die Ansprüche, die sie gegen Dritte haben, erfolgreich und zeitnah vollstreckt werden. Generell sollte aber von der Einführung einer europäischen Vermögenserklärung abgesehen werden. Die Begründung finden sie in der Stellungnahme zum Grünbuch der Kommission der Europäischen Gemeinschaft zur effizienten Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in der Europäischen Union.
05.09.2008

Girokonto für jedermann weiterhin nicht verfügbar

Seit 13 Jahren wird auf die unverbindlichen Absichtserklärungen der Bankenverbände vertraut. Fakt ist jedoch: Die Situation der Menschen, die ohne Konto sind, hat sich nicht verbessert. 2004 hat der Deutsche Bundestag dazu einen Beschluss erlassen. Dieser Beschluss beinhaltet einen Appell an die Kreditwirtschaft, der bis heute nicht umgesetzt wurde. Auch die Umsetzung der Empfehlung des Zentralen Kreditausschusses hat sich nicht zum Positiven verändert. Ob jemand ein Konto erhält, hängt noch immer vom Wohlwollen der Banken ab. Stellungnahme und Forderungen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zur Situation kontoloser Verbraucher
19.08.2008

Wesentliche Neuerungen bei Widerrufsrecht, Verbraucherkrediten und Zahlungsdienstleistungen im BGB

Mit dem Referentenentwurf zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie, des zivilrechtlichen Teils der Zahlungsdiensterichtlinie sowie zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht liegt ein mit Spannung erwarteter Entwurf vor. Er wird grundlegende und weitreichende Änderungen der Rechtslage für die Verbraucher mit sich bringen. Diese brauchen ein einfaches, verständliches und effektives Widerrufsrecht. Ausserdem benötigen sie bei der Aufnahme eines Kredits besonderen Schutz vor Übervorteilung und Verschuldung. Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zum Referentenentwurf des Bundesjustizminsteriums.
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