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Verbrauchern einen schnellen Internetzugang ermöglichen

Flächendeckende Breitbandversorgung bis 2018 mit mindestens 10 Megabit sicherstellen

Vor welchem Problem stehen Verbraucher?

Webseiten brauchen ewig, um zu laden, der Videostream ruckelt, eine schnelle Internetverbindung ist gar nicht zu bekommen – vor allem im ländlichen Raum bestehen nach wie vor erhebliche Versorgungslücken mit Breitbandinternet. Trotzdem hält die Bundesregierung an ihrem hochgesteckten Ziel fest, flächendeckende Versorgung von 50 MBit/s bis 2018 sicherzustellen. Bislang liegt es in weiter Ferne: Wie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur berichtete, standen in Deutschland Mitte 2016 noch nicht einmal 6 MBit/s flächendeckend zur Verfügung. Ein Teil der Bevölkerung hat gar keinen Zugang zum Internet. Kein einziges der Breitbandziele, welche die wechselnden Regierungen seit 2009 festgesetzt haben, ist bislang erreicht worden.

So kann’s gehen:

Statt immer neue Zielvorgaben für höhere Bandbreiten vorzugeben, muss endlich eine flächendeckende Grundversorgung mit einem funktionalen Internetzugang für alle Verbraucherinnen und Verbraucher sichergestellt werden. Der vzbv fordert, bis 2018 flächendeckend eine Bandbreite von mindestens 10 MBit zu gewährleisten. Langfristig muss der steigende Bedarf für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten dynamisch angepasst werden. Die flächendeckende Mindestgeschwindigkeit sollte sich danach richten, welche Bandbreite von der Mehrzahl der Teilnehmer bereits genutzt wird (mindestens 50 Prozent der Anschlüsse). Die Grundversorgung könnte durch eine Umlage finanziert werden oder durch einen Fonds, in den die Unternehmen einen geringen Prozentsatz ihres Umsatzes einzahlen. Mit den Gewinnen aus den Ballungsräumen könnte so die Versorgung in der Fläche finanziert werden.

* Quelle: Bundesnetzagentur, Breko - Haushalte ohne Internetanschluss und mit Anschlüssen mit weniger als 10 MBit
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