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Mehr Kostengerechtigkeit für Verbraucher bei der Energiewende durchsetzen

Sinkende Rohstoff- und Großhandelspreise für Strom und Gas an die Verbraucher weitergeben

Vor welchem Problem stehen Verbraucher?

Die Großhandelspreise für Strom und Gas sind in den vergangenen Jahren deutlich gefallen. Doch die Energiepreise für Verbraucherinnen und Verbraucher gehen seit Jahren meist nach oben. Wie kann das sein? Ein Grund: Die Kosten der Energiewende werden durch die EEG-Umlage einseitig auf die Haushaltskunden umgelegt. Hinzu kommt, dass viele Energieversorger die gesunkenen Großhandelspreise nur halbherzig an ihre Kunden weitergeben. Während jahrelang die steigenden Preise auch mit den gestiegenen Einkaufspreisen gerechtfertigt wurden, profitieren Verbraucher andersherum nicht von sinkenden Großhandelspreisen. Deshalb zahlen Verbraucher unter dem Strich drauf.

So kann’s gehen:

Die Kosten der Energiewende müssen gerechter verteilt werden. Auch große Industrieunternehmen müssen einen angemessenen Beitrag leisten: Die Ausnahmen bei den Netzentgelten sollten ersatzlos gestrichen werden. Bei der EEG-Umlage müssen die Privilegien für Großverbraucher auf ein angemessenes Niveau zurückgefahren werden. Der vzbv fordert außerdem einen stärkeren Wettbewerb auf den Endkundenmärkten. Strom- und Gasversorger sollten verpflichtet werden, gesunkene Kostenbestandteile vollständig an ihre Kunden weiterzugeben. Dafür muss ein behördliches Monitoring eingeführt werden.

* Quelle: Statista, Anzahl der Haushalte in Deutschland
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