Schulden

Hand streckt sich aus einem Schuldenberg; Quelle: istockphoto
  • Kreditverträge zur Finanzierung von Wohnimmobilien

    Ende März 2011 hat die Europäische Kommission den Vorschlag für eine Richtlinie über Wohnimmobilienkreditverträge veröffentlicht. Ähnlich der Verbraucherkreditrichtlinie sollen Verbraucher besser Konditionen vergleichen können und über Risiken informiert werden. Der Entwurf bedarf erheblicher Überarbeitung.

  • Provisionen verhindern unabhängige Finanzberatung

    Wer Finanzentscheidungen treffen muss, ist auf Beratung und Empfehlungen angewiesen. Doch Verbraucher können sich nicht auf die Qualität dieser Empfehlungen verlassen. Das liegt an der provisionsbasierten Vergütung des Finanzvertriebs.

  • Mehr Verbraucherschutz beim Kreditvertrag

    Seit 11. Juni 2010 gelten neue Regeln im Verbraucherkreditrecht. Lockvogelangebote, die mit zu niedrigen Kreditzinsen werben, darf es dann nicht mehr geben. Was aber fehlt, ist eine effektive Kontrolle der Kreditwerbung.

  • P-Konto überteuert

    Inhaber eines P-Kontos zahlen deutlich mehr und müssen auf wichtige Zahlungsfunktionen verzichten. Dabei sind die ersten Urteile eindeutig: Das P-Konto ist eine gesetzliche Pflicht und keine Zusatzleistung. Doch noch sperren sich die Kreditinstitute.

Meldungen

04.03.2014

Mehr Schutz vor hohen Dispozinsen

Der vzbv begrüßt die Ankündigung des Verbraucherministers Maas, Maßnahmen gegen hohe Dispozinsen zu ergreifen. So fordert der Minister, dass Banken einen Warnhinweis geben müssen, sobald Kunden den Dispokredit in Anspruch nehmen. Außerdem soll es eine verpflichtende Beratung über Umfinanzierungsangebote geben.

11.12.2013

EU Parlament verabschiedet Richtlinie für Wohnimmobilienkreditverträge

Für Verbraucher in Deutschland besonders wichtig ist der zwischen Parlament, Kommission und Rat gefundene Kompromiss zur Vorfälligkeitsentschädigung. Er sieht vor, dass Verbraucher grundsätzlich ein Recht zur vorzeitigen Rückzahlung haben sollen. 

16.07.2013

P-Konto der Deutschen Bank benachteiligt Verbraucher

Nach der Umwandlung des Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) dürfen vereinbarte Leistungen nicht automatisch aufgehoben werden. Mit seinem Urteil hat der Bundesgerichtshof Verbraucher erneut vor Benachteiligung durch Banken und Kreditinstitute geschützt.