Positionen

Verbraucherpolitische Agenda: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat zur Bundestagswahl 2013 Leitlinien für die Legislaturperiode 2013 bis 2017 vorgelegt. Die Kernforderungen des vzbv lauten:

 

  • 01Energiewende: Effizienz fördern, Kosten begrenzen

    Verbraucher unterstützen die Energiewende. Damit das so bleibt, müssen die Versorgung sicher und die Umbaukosten bezahlbar bleiben. Statt des Ausbaus der erneuerbaren Energien um jeden Preis ist ein Vorgehen nötig, das Energieeffizienz, Kosteneffizienz und faire Kostenverteilung zu fixen Orientierungspunkten für das politische Handeln macht.

  • 02Finanzmarkt: Verbraucherinteressen mehr Gewicht verleihen

    Die Interessen der Verbraucher und der Realwirtschaft müssen Wegweiser für weitere Reformen des Finanzmarkts sein. Regulierung und Aufsicht sind so zu gestalten, dass Risiken minimiert und Krisensignale früh erkannt werden – um rechtzeitig gegensteuern zu können.
  • 03Digitale Gesellschaft: Neue Rollen der Verbraucher fördern

    Verbraucher nutzen intensiv digitale Medien und mobile Endgeräte. Im Netz sind sie auch als Anbieter unterwegs – und gestalten die digitale Gesellschaft aktiv mit. Ihre informationelle Selbstbestimmung und ihre Partizipation gilt es zu stärken.

  • 04Gesundheitswesen: Versorgungsqualität gewährleisten

    Im Gesundheitsmarkt darf nicht mit Krankheit Geld verdient werden. Zentral ist, dass die Menschen gesund werden – und gesund bleiben. Versorgungsqualität und Patientensicherheit müssen gleichberechtigt neben Ausgabenbegrenzung stehen.

  • 05Lebensmittelmarkt: Klarheit schaffen

    Verbraucher müssen auf die Qualität von Lebensmitteln vertrauen können und benötigen mehr Orientierung im Markt. Dafür muss die staatliche Lebensmittelkontrolle neu organisiert werden. Verbraucher sind aktiv und verständlich zu informieren.
  • 06Verbraucherrechte: Kollektive Durchsetzung stärken

    Verbraucher müssen ihre Rechte durchsetzen können. Unternehmen dürfen keinen Profit daraus ziehen, Gesetze oder Urteile zu ignorieren. Das Prozessrecht muss vereinfacht werden.
  • 07Verbraucherpolitik: Mehr Einfluss sicherstellen

    Verbraucherpolitik ist so bürgernah wie kein anderes Handlungsfeld. Sie durchsetzungsstark aufzustellen, bringt der deutschen Wirtschaft einen Standortvorteil. Wir fordern: Das Verbraucherressort stärken und Verbraucherforschung fördern.
  • 08Märkte beobachten – Transparenz fördern

    Verbraucher müssen auf sichere Produkte und faire Information zählen können. Doch auf den Finanz-, Lebensmittel- und Energiemärkten vermuten viele Verbraucher Missstände. Eine Marktbeobachtung ist daher zentral. Bislang steht vor allem die Anbietersicht im Fokus, die Verbraucherperspektive muss gestärkt werden.

Meldungen

19.12.2014

Verbraucherwunschzettel 2015

Wünsche für Verbraucher gibt es viele und im kommenden Jahr stehen wichtige Weichenstellungen an. Kurz vor Weihnachten zeigt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), welche konkreten Änderungen geplant sind – und was die Politik für Verbraucherinnen und Verbraucher machen kann.

25.11.2014

Kurswechsel für TTIP

Wenn die EU und die USA das Steuer nicht herumreißen, fahren sie das Freihandelsabkommen gegen die Wand - das stellt Klaus Müller in einem Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung klar.

14.11.2014

Verbraucherorganisationen fordern: TTIP korrigieren

Einen Kurswechsel bei TTIP, dem geplanten EU-USA-Freihandels- und Investitionsabkommen, fordern in einer Resolution die Mitgliedsorganisationen des vzbv. Sie appellieren an die EU-Kommission und an die Bundesregierung, bei allem Nutzen, den Freihandel für Verbraucher haben kann, Wirtschaftsinteressen nicht vor Gemeinwohlinteressen zu stellen.

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Fragen und Antworten zu TTIP

Verhandlungenzum TTIP; Quelle: guukaa - Fotolia.com Was bedeutet TTIP für Verbraucher? Fragen und Antworten zum geplanten Freihandelsabkommen.
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Zur Website der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz

Transatlantisches Freihandels- und Investitionsabkommen

Verhandlungenzum TTIP; Quelle: guukaa - Fotolia.com Was bedeutet TTIP für Verbraucher? Fragen und Antworten zu den Verhandlungen zwischen EU und USA.