Alle Urteile

696 Einträge
17.11.2014

1 und 1 darf Kommunikation per E-Mail nicht verweigern

E-Mail-Anfragen an das Portal web.de liefen ins Leere. Das Landgericht Koblenz hat nach einer Klage des vzbv entschieden, dass der Konzern Anfragen von Kunden nicht mit einer automatisch erzeugten E-Mail beantworten darf, die nur auf allgemeine Informationsquellen verweist.

03.11.2014

„Letzte Mahnung“ darf keine irreführenden Angaben zur Schufa-Meldung enthalten

LG Darmstadt vom 16.10.2014 (Az. 27 O 133/14)
Hinweise zur Datenweitergabe in Zahlungsaufforderungen müssen unmissverständlich sein. Der vzbv hatte eine mit „Letzte Mahnung“ überschriebene Zahlungsaufforderung eines Inkassodienstes an eine Verbraucherin beanstandet.

09.10.2014

Online-Anbieter darf Kündigung per E-Mail nicht ausschließen

OLG München vom 9.10.2014 (29 U 857/14)
Der Anbieter eines Online-Dating-Portals darf in seinen Bedingungen eine Kündigung per E-Mail nicht ausschließen. Das hat das Oberlandesgericht München nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Be Beauty GmbH entscheiden.

30.09.2014

Null-Prozent-Finanzierung ist kein Verbraucherdarlehen

Urteil des BGH vom 30.09.2014 (XI ZR 168/13)
Eine sogenannte „Null-Prozent-Finanzierung“ ist kein Verbraucherdarlehen. Tritt der Verbraucher somit beispielsweise vom Kaufvertrag zurück, muss er der Bank dennoch den Kreditbetrag zurückzahlen.

18.09.2014

BGH untersagt Kinderwerbung bei Online-Computerspiel

BGH vom 18.09.2014 (I ZR 34/12)
Der Bundesgerichtshof hat dem Betreiber des Online-Computerspiels „Runes of Magic“ untersagt, auf seiner Internetseite Kinder zum Kauf von Spielzubehör aufzurufen.

04.09.2014

Fluggesellschaft kann den vollen Reisepreis bereits bei der Buchung verlangen

Die AGB-Klausel einer Fluggesellschaft, die eine volle Bezahlung des Flugpreises bereits bei der Buchung regelt, ist zulässig.

22.08.2014

Heimbetreiber darf Preise nicht einseitig erhöhen

OLG Hamm vom 22.08.2014 (1-12 U 127/13) - nicht rechtskräftig
Pflegeeinrichtungen dürfen die Preise nicht ohne Zustimmung der Betroffenen erhöhen. Anderslautende Klauseln in den Bedingungen für Heimverträge sind unwirksam, entschied das das Oberlandesgericht Hamm.

19.08.2014

Onlineanbieter darf nicht mit kostenloser Registrierung in teure Abos locken

LG Köln vom 19.08.2014 (Az. 33 O 245/13) – nicht rechtskräftig
Ein Internetanbieter darf nicht mit einer kostenlosen Anmeldung werben, wenn er die versprochene Dienstleistung nur gegen ein entgeltpflichtiges Abonnement anbietet. Außerdem muss er klar über Kosten und Bedingungen informieren, zu denen sich ein Probe-Abo verlängert. Das hat das Landgericht Köln nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Flirtcafe online GmbH entschieden.

11.08.2014

Gesamtpreis muss bei einer Kreuzfahrtwerbung ausgewiesen werden

Reiseveranstalter müssen bei der Bewerbung einer angebotenen Schiffsreise (mit Hotelaufenthalt) den Endpreis der Reise, den die Reisenden bezahlen müssen, nennen.

29.07.2014

Reisevermittler darf Versicherungen nicht unterschieben

LG Berlin vom 29.07.2014 (15 O 413/13) – nicht rechtskräftig
Der Internet-Reisevermittler Opodo darf Kunden nicht durch eine irreführende Buchungsgestaltung und unseriöse Warnhinweise zum Abschluss von Reiseversicherungen verleiten. Außerdem muss das Unternehmen die für die meisten Zahlungsweisen erhobene Servicepauschale bereits zu Beginn der Buchung in den Flugpreis einrechnen.

696 Einträge

Sie suchen persönliche Beratung oder Information?

Die Verbraucherzentralen in Ihrer Nähe helfen Ihnen weiter.

Klicken Sie hier:

www.verbraucherzentrale.de  

Ratgeber-Shop

Ratgeber der Verbraucherzentrale; Quelle: vzbv

Bücher und Broschüren der Verbraucherzentralen bestellen

Transatlantisches Freihandels- und Investitionsabkommen

Verhandlungenzum TTIP; Quelle: guukaa - Fotolia.com Was bedeutet TTIP für Verbraucher? Fragen und Antworten zu den Verhandlungen zwischen EU und USA.