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150 Jahre #SPD. Über die #Verbraucherpolitik der Zukunft diskutieren wir mit @peersteinbrueck und Andrea #Nahles auf dem #dvt13.vor 3 Stunden -
Abschwächung der #CO2-Grenzwerte wäre aus Verbrauchersicht ein gravierender Fehler. #Brief #VDA #Merkel http://t.co/shXthvNt1ovor 18 Stunden -
Nachhaltiges Wirtschaften statt Wachstumswahn? vzbv-Vorstand @Gerdbillen diskutiert heute beim@rbbinforadio http://t.co/qTBNVNUrFJvor 19 Stunden
Pressemitteilung
Studie: Verbraucherschutz bei Vermögensanlagen mangelhaft
Seit Juni 2012 müssen Anbieter von geschlossenen Fonds und etlichen anderen Kapitalanlagen ihren Kunden ein Vermögensanlagen-Informationsblatt zur Verfügung stellen. Es muss in kurzer und verständlicher Form alle wesentlichen Fakten zu dem Produkt sowie den Provisionen für den Vermittler enthalten. Eine Untersuchung zeigt jetzt, dass kein einziges der untersuchten Informationsblätter alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt.
Kreditinstitute ignorieren Rechtsprechung
Eine neue Untersuchung der Initiative Finanzmarktwächter enthüllt, wie sich Banken und Sparkassen aus der Verantwortung stehlen und einhellige Rechtsprechung ignorieren: Nur in etwa 5,5 Prozent der untersuchten Fälle erstatteten sie auf Aufforderung das Bearbeitungsentgelt bei Verbraucherkrediten.
Beraten statt verkaufen: Honorarberatung unverzichtbar
Erstmalig bringt die Bundesregierung ein Konzept auf den Weg, mit der die Honorarberatung zu Wertpapieren und Vermögensanlagen geregelt werden soll. Dem vzbv geht das nicht weit genug. Eine gute Beratung kann nur dann funktionieren, wenn sie alle Finanzprodukte umfasst.
EU-Finanzmarktrichtlinie: Weichen stellen für ehrliche Finanzberatung
Die Verhandlungen über den EU-Finanzmarktrichtlinienentwurf MiFID gehen in die entscheidende Phase. In dem Entwurf erkennt die EU-Kommission Provisionen als Ursache für Fehlberatungen, plädiert aber nur für ein eingeschränktes Provisionsverbot.
Trotz Finanzkrise: Weiterhin kaum Verbraucherschutz bei Finanzaufsicht geplant
Heute findet im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags eine Anhörung zum Gesetzentwurf zur Reform der Finanzaufsicht statt. Trotz europäischer Vorgaben kommen Marktaufsicht und Verbraucherschutz in der Reform immer noch zu kurz.
DGB und vzbv fordern Verbraucherbrille für Finanzaufsicht
Die Finanzaufsicht muss den gesetzlichen Auftrag erhalten sich neben der Solvenzsicherung von Finanzinstituten gleichberechtigt um den Schutz kollektiver Verbraucherinteressen zu kümmern. Das fordern der DGB und der vzbv anlässlich der ersten Lesung der Aufsichtsreform am 29.06.2012 im Bundestag.
vzbv fordert effektiven Schutz für Baukreditnehmer
Einen effektiven Schutz für Baukreditnehmer fordert der vzbv anlässlich der Abstimmungen über eine entsprechende EU-Richtlinie. Knackpunkte sind Regelungen zu Provisionen, Informationsrechten, der Zinsberechnung und Vorfälligkeitsentschädigungen. Das EU-Parlament muss über insgesamt 800 Änderungsanträge befinden.
Kreditangebote: Banken missachten Informationspflicht
Die Finanzaufsicht muss die Kreditberatung von Banken besser kontrollieren und Verstöße gegen Informationspflichten sanktionieren. Eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Finanztest stellt fest: Ein Großteil der getesteten Geldinstitute ignorierten ihre gesetzliche Pflicht, Kunden ein standardisiertes, individualisiertes Kreditinformationsblatt auszuhändigen.
Finanzaufsicht: Verbraucherschutz bleibt Feigenblatt
Ein Feigenblatt ist das vom Bundeskabinett beschlossene Gesetz zur Reform der Finanzaufsicht. Insbesondere fehlten konkrete Aufgaben und Befugnisse, um dem erklärten Ziel gerecht zu werden, kollektive Verbraucherinteressen zu schützen. Nach Auffassung des vzbv wird die Reform damit auch den EU-Vorgaben im Bereich Verbraucherschutz nicht gerecht.
Finanzaufsicht braucht Biss
Als enttäuschend bewertet der vzbv das geplante "Mini-Reförmchen" der Bundesregierung zur Finanzaufsicht. Um Missstände im Finanzmarkt systematisch aufdecken und verfolgen zu können, muss Verbraucherschutz explizites Ziel der staatlichen Finanzaufsicht werden.


