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vzbv kritisiert neues Energiepaket
Effizient planen statt überstürzt handeln
Das neue „Energiepaket“ der Regierungskoalition ist wieder einmal mehr Industrie- als Energiepolitik. „Bei Offshore-Wind hat man offensichtlich aus dem Solar-Desaster nichts gelernt“, kritisiert Holger Krawinkel, Energieexperte des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv): „Statt Tempo rauszunehmen, um erst einmal Technologie und Industrie kontinuierlich weiterzuentwickeln und das Planungschaos in der Nordsee zu beseitigen, versucht es die Bundesregierung wieder einmal mit der Brechstange - auf Kosten der Verbraucher!“
So fällt die „Abschaltprämie“ für Betriebe, die Netzschwankungen durch vorübergehendes Abschalten ausgleichen, nach Ansicht des vzbv deutlich zu hoch aus. Gutachter hatten statt der nun beschlossen Prämie von 20000 nur 2000 Euro je Megawatt empfohlen – ein weiteres Geschenk an die Industrie, das energiewirtschaftlich nicht zu rechtfertigen ist. Die vorgesehenen Regelungen zur „Kaltreserve“ seien dagegen angemessen. Allerdings sind bereits Versuche der Energiewirtschaft erkennbar, die strengen Regeln zu Ihren Gunsten aufzuweichen. So sollen stillgelegte Kraftwerke, die zur Versorgungssicherheit in die Kaltreserve kommen, statt der Kosten jetzt auch wieder Gewinne erstattet bekommen.
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Ratgeber zum Thema
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Feuchtigkeit und Schimmelbildung
16. Auflage 2012, 110 Seiten -
Feuchtigkeit im Haus?
2. Auflage 2011, 160 Seiten -
Heizung und Warmwasser
12. Auflage 2009, 160 Seiten

